Pan-da

Alltägliches & Faszinierendes, Sinniges & Unsinniges im Chinablog

Gr0ße Mauer

24. September 2016
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Skaterbahn, Radweg, … oder doch die Chinesische Mauer?

Skaterbahn oder Radweg? Beim ersten Blick weiß man nicht so genau. Ein zweiter zeigt, eines der schönsten und ursprünglichsten Teilstücke der Chinesischen Mauer ist saniert worden. Doch, was heißt hier saniert? Man kann das Ganze auch als ziemlichen Murks bezeichnen. Sanieren geht anders, als die bröckelnden Stufen und den ungebremsten Pflanzenwuchs mit schnödem Zement zuzukleckern.

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Screenshots Twitter; -> weitere Fotos vom Drama

Fotos der Arbeiten am acht Kilometer langen Mauer-Abschnitt lösen bei Fachleuten und im Internet Empörung aus. So weit das Auge reicht, ist nur noch ein platter Zementweg zu sehen. Sarkastisch wird gefragt, ob man hier jetzt wohl Skateboard fahren dürfe. Wenn es um ihre Mauer geht, verstehen die Chinesen keinen Spaß, schließlich ist das weltweit bekannte Bauwerk das Nationalsymbol des Landes.  … [mehr]

Asiatischer Marienkäfer am 18.09. im Volkspark Berlin-Friedrichshain; FOTO: Ronny Wunderlich

18. September 2016
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Sie kommen: Tigermücken, Wollhandkrabben, … aus China nach Berlin

Heute im Volkspark Berlin-Friedrichshain: Da hockt er auf einem Spielplatz, der asiatische Marienkäfer (Harmonia axyridis), auch Vielfarbiger oder Harlekin-Marienkäfer genannt. Festgehalten und an den Pan-da gesendet von Ronny. Doch der 19-Punkter ist nicht allein, auch andere Tiere aus China sind in Berlin und Brandenburg bereits als Globetrotter an Land gegangen: … [mehr]

Artistengruppe in Shanghai 09/2014

18. September 2016
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Potsdam oder Teltow? Chinesen planen Artistenschule.

Teltow im südlichen Berliner Speckgürtel plant Aktionen und den Aufbau chinesischer Beziehungen, die sich auf die gesamte Region Berlin-Brandenburg auswirken werden. In den vergangenen Monaten konnte man in den lokalen Medien immer wieder von den Vorbereitungen zu einer Städtepartnerschaft zwischen Lang Fang und Teltow lesen. Auch von einem Zentrum für traditionelle chinesische Medizin war die Rede. Nun gibt es ein weiteres Projekt: … [mehr]

minimondkuchenmacau

15. September 2016
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Der essbare Mond – chinesische Mondkuchen | akt.

Was uns zu Weihnachten der Stollen, das ist den Chinesen zum Mittelherbstfest der Mondkuchen. Hin und wieder lese ich in deutschen Reiseführern, die Chinesen hätten es nicht so mit ihrem traditionellen Keks. Zu gehaltvoll, zu süß, irgendwie scheußlich. Man muss wissen, das Küchlein als solches gibt es ohnehin nicht, denn die runden Teile funktionieren nach dem Überraschungsei-Prinzip: mal stößt man nach dem Biss ins Gebäck auf süße Füllungen mit Lotussamen oder roter Bohnenpaste, dann wieder entdeckt man im Inneren ein Eigelb oder Schweinefleisch. … [mehr]

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14. September 2016
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Mondfest in China – mit Sonde und Kuchen zur Frau im Mond

Im Gegensatz zu uns Sonnenkindern haben die Chinesen ein inniges Verhältnis zum Mond, weshalb sie bedeutende Entscheidungen nach dem Mondkalender treffen. Heiraten wäre so ein Beispiel, gern auch Haare schneiden, in jedem Fall aber feiern. Das Frühlingsfest (Mondneujahr) richtet sich nach dem Bauern- bzw. Mondkalender, ebenso das für den morgigen Donnerstag (15.09.) anstehende Fest des Mondes, an dem sie selbigen sogar verputzen. … [weiter]

11. September 2016
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Zì zhī zhī míng

Ehrlich zu sein ist schwer. Vor allem zu sich selbst.
– Vier Zeichen als versteckte chinesische Weisheit –

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mde

28. August 2016
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Derweil in Lübeck: Hanse, Zimt & Pest aus Asien

Die Hanse – noch heute umwehen sie Mythen um Wagemut, Macht und Religion niederdeutscher Kaufleute. Über ihren zentralen Transportraum, die Nord- und Ostsee, reichte der Arm der Hanse im 16. Jahrhundert von den skandinavischen Ländern bis nach Italien und von Portugal bis zu den Pelzjägern in Sibirien. Doch auch Gewürze, wie Zimt, erreichten Europa, damals ein Statussymbol. Woher die duftende Rinde kam, blieb indes sehr lange ein Geheimnis. … [mehr]

Wollhandkrabben - frisch aus der Havel

14. August 2016
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Der Havelfischer & die Achtbeinigen aus China

Traditionell im August feiern wir mit unseren chinesischen Freunden ein Krabbenfest. Sie lieben Wollhandkrabben. So sehr, dass sie, wie in diesem Jahr, direkt nach einem Flug aus dem kanadischen Vancouver bei uns am Gartentisch landen. Fünf Kilogramm wollen wir dieses Jahr von „unserem“ Fischer holen und ihn befragen. Zur Wollhandkrabbe.

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Havelfischer Wolfgang Schröder

Von Bord gekrabbelt – Wollhandkrabben

Unseren Fischer Wolfgang Schröder kennt im Havelland jeder. Er zählt zu jener Handvoll von einst Tausenden Fischern, die es hier noch gibt. Bei jedem größeren Naturereignis wird der Mann zu Rate gezogen. Und auch wenn heute kein Hochwasser in Sicht ist, ich möchte gern wissen, was die Wollhandkrabbe im Brandenburgischen so treibt. Wann genau denn der erste Achtbeiner von Bord gegangen sei, frage ich Wolfgang Schröder. „Seit 120 Jahren gibt es sie hier bei uns“, erzählt er. „Nicht erst in den 1920er Jahren?“, schiebe ich sanft nach, weil ich das mal irgendwo gelesen habe. „1920? Da gab es schon die erste Plage“, sagt Schröder, während er uns die größten Krabben in einen gelben Eimer legt. … [mehr]