Der Ton macht die Musik | Update

Chinesisch sprechen, das kann wirklich nur ein Chinese – sagen meine Chinesen. Aha. Und meine Erfahrungen als Sprach-Novize? Der Ton macht die Musik. Ihn zu treffen ist eine Herausforderung. Er ist der Schlüssel zum Verstehen. Vier Grundtöne regeln den Durchblick. Ein falsches Betonen und – der Sinn ist hin.

4Toene

4 Grundtöne: 1. Ton (gleichmäßig): 妈, mā, Mutter; 2. Ton (aufsteigend): 麻, má, Hanf; 3. Ton (sinken und aufsteigen): 马, mǎ, Pferd; 4. Ton (scharf abfallend): 骂, mà, schimpfen

Ma ma ma ma ma?

Ma ma ma ma ma? Vorausgesetzt man trifft die richtigen Töne, bedeutet das: „Schimpft die pockennarbige Mutter das Pferd?“ Der Klassiker zum Beeindrucken. Meine Berliner Chinesen beruhigen mich und weisen auf den Kontext hin. Kaum besänftigt naht schon die nächste Gemeinheit: Folgt auf eine Silbe im dritten Ton eine weitere Silbe im dritten Ton, wird die vorhergehende Silbe häufig im zweiten Ton ausgesprochen. Und natürlich keineswegs angezeigt. … Das ganze ma ma kommt euch Chinesisch vor? Dann hört mal ins Eingangsvideo rein.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.