Smog: China holt den Wald ans Haus

Lizhou in der Provinz Guangxi im Süden Chinas wird wohl die grünste Stadt der Welt werden. Die ‚Waldstadt‘ für 30.000 Einwohner soll 2020 fertig sein. Mit ihrem Bau begonnen haben die Chinesen bereits.

Smog ist für China ein gesellschaftliches Problem. Ein drängendes dazu. Der Architekt Stefano Boeri will Chinas Smogproblem lösen. Und weil in China sowohl Mittel als auch Durchsetzungskraft vorhanden sind, um ganze Städte aus dem Boden zu stampfen, wird er jetzt genau das tun. Die erste „Waldstadt“ von Boeri mit etwa 30.000 Bewohnern soll bis 2020 in Liuzhou entstehen. Neben den Fassaden der Wohnhäuser werden auch Schulen, Krankenhäuser und Hotels bepflanzt. Fast eine Million Pflanzen sollen angesiedelt und müssen anschließend versorgt werden.

Das wird teuer, wobei die Luftqualität in einer kleinen nicht-industriellen Stadt in den Bergen einem nicht wirklich Sorgen bereitet. Vermutlich nutzen die Initiatoren ihre Erfahrungen in Liuzhou später einmal, wenn sie ihre Pflanzen an den Wänden der Häuser der bedürftigeren Millionen-Metropolen Chinas wachsen lassen.

via @ShanghaiExpat, Jordan Harris: China To Build ‚Forest City‘ To Combat Pollution vom 27.06.2017

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