Typisch Chinesisch: Berg und Wasser

Und noch einmal, ein letztes Mal, setzen wir unsere Reise mit dem Floß fort, dieses Mal aus Bambus, zu zweit und unter bunten Sonnenschirmen.

Auf dem Drachenfluss unterwegs

Keine Landschaft gilt derart als „typisch chinesisch“, wie die Karstberge zwischen Guilin und Yangshuo. Sie zählen zu den berühmtesten Naturwundern der Welt, sind vor rund 300 Millionen Jahren aus ehemaligem Meeresboden entstanden und erodiert ein Ergebnis der hohen Niederschläge dieser Gegend. Dichter und Kalligrafen rühmten Shan Shui, jenen unverkennbaren Stil, dessen Szenerie aus zwei Kriterien besteht: Berge und Flüsse, die sich zwischen ihnen schlängeln.

Es braucht ein wenig Fantasie diese Idylle auf dem Yulong, dem Drachenfluss, zu finden. Denn hier sind sie heute alle, die Touristen, darunter viele Chinesen. Es ist dennoch schön, vielleicht, weil wir Abschied nehmen müssen und uns nach kurzem Flug zum Abend in Chongqing wiederfinden werden, einer 33 Millionen-Metropole. Wir schiffen uns ein zur Kreuzfahrt auf dem Yangtse.

 

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