Familienrezept: Miesmuscheln mit Chili, Ingwer & Reiswein

Familien, die an der Ostküste Chinas leben oder ursprünglich von dort kommen, lieben Salzwasserfische und Meeresfrüchte. Sie kommen, so oft es geht, auf den Tisch. Also auch bei uns. In Berlin.

Zutaten:

500 g Muscheln (hier Miesmuscheln), zwei Knollenbeine Ingwer, Chili (je nach Schärfegrad, wir max. 1/2 kleine Schote) 1 EL Reiswein, 2 EL Pflanzenöl, 2 EL Sojasoße, Salz und Zucker

Zubereitung:

Die Muscheln waschen. Abtupfen. Den Ingwer in etwa 3 cm lange schmale Streifen schneiden. Das Öl im Topf erhitzen, den Ingwer zugeben und kurz anbraten. Jetzt kommen die Muscheln in den Topf. Reiswein, Sojasoße, Chili, Salz und Zucker hinzufügen und bei schwacher Hitze 3 bis 5 Minuten köcheln lassen. Die Muscheln auf einem Teller anrichten und servieren. Oder, so wie wir beim alltäglichen Essen, vom Topf auf den Teller schaufeln.

Tipp des erfahrenen Chinesen bei frischen Muscheln: auf jedes Teilchen klopfen. Die Muscheln, die sich nicht schließen, wegwerfen. Jene Muscheln, die sich beim Garen nicht geöffnet haben, ebenfalls aussortieren.

4 thoughts on “Familienrezept: Miesmuscheln mit Chili, Ingwer & Reiswein”

  1. Hallo Yúnzi,

    mein Kardinalfehler war 1Kg Muscheln mit einem Rezept für 500 Gramm kochen zu wollen.
    Wer lesen kann ist klar im Vorteil. 😉
    Aber es war dennoch sehr lecker.

    Grüße

  2. Hallo Yúnzi, frohes Fest!

    Die Muscheln gab es heute am 1. Weihnachtsfeiertag, sehr lecker.
    Leider habe ich scheinbar zu wenig Ingwer benutzt, beim nächsten mal wird es deutlich mehr.
    Der Ingwer passt wirklich sehr gut zu den Miesmuscheln.

    Vielleicht kannst du ja bei Gelegenheit die Mengenangaben für den Ingwer in Gramm, und für Salz und Zucker in Teelöffeln konkretisieren?

    Danke für das tolle Rezept.

    1. Frohes Fest auch dir. … Nach dem Tee jetzt Muscheln. Großartig! Ingwer ist in der Tat eine Entdeckung, zu den Muscheln, aber auch angebraten zu Fisch. Eine kulinarische Sensation, jedenfalls für mich. Davon verputze ich Berge und dabei wird mir auch bewusst, dass da jeder selbst für sich testen muss, wie viel er davon mag. Lg

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