Jetzt auch zwei: China stoppt Ein-Kind-Politik

China hat sich von seiner Ein-Kind-Politik verabschiedet. Alle Paare dürfen von nun an mit staatlicher Erlaubnis zwei Kinder bekommen. Bereits Ende 2013 hatte Peking eine Lockerung der Ein-Kind-Politik beschlossen: danach durften Paare, von denen ein Partner Einzelkind ist, zwei Kinder haben.

Für Minderheiten gab es ohnehin gesonderte Regelungen. Die Geburtenrate bei den Han lag mit zwei Prozent etwa auf dem Niveau Westeuropas, bei den Minderheiten aber bei beachtlichen sechzehn Prozent*¹.

Hintergrund: China hatte die Ein-Kind-Politik 1979 eingeführt, um eine Bevölkerungsexplosion zu verhindern und die knappen Ressourcen zu schützen. Allerdings hat die umstrittene Ein-Kind-Politik auch tragische Folgen. Da Familien vor allem Söhne wollten, haben viele Paare Mädchen oft noch bei fortgeschrittener Schwangerschaft abgetrieben. Wegen der Ein-Kind-Politik droht der chinesischen Gesellschaft inzwischen eine Überalterung. Die Chinesische Akademie der Sozialwissenschaften hatte deshalb eine Zwei-Kind-Lösung vorgeschlagen. » via Focus online

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Nicht ganz so strikt, wie oft behauptet | siehe auch: Mega-Metropolen 2050: Wolkenkratzer-Farm & Bionic-City

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Quelle:
faz.net: Minderheiten in China

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