Corona-Virus (3): Flucht nach China und Roboter als Zimmer-Service :-)

Seit Tagen wird in unserem Familien-Chat heftig diskutiert. Soll er oder doch nicht? Er soll, sagen die Eltern. Unser Neffe aus Suzhou in China, der zuletzt an der TU München zugange war, soll wegen des Coronavirus nach Hause kommen. Vor ein paar Tagen, am 22.03., hat er seinen Heimatort erreicht. Doch der Reihe nach:

Am Flughafen Shanghai hieß es erst einmal: Fieber messen, Grenzkontrolle, … das ganze Programm. Auch wenn es auf dem Foto etwas anders erscheinen mag – es war relativ leer im Flughafengebäude Und jetzt? Ab ins Hotel, 14 Tage Quarantäne. Das erste Essen ist gut, echte lokale Spezialitäten, schmunzelt der junge Mann.

Sein Quarantäne-Zimmer. Kann man aushalten, oder?! 🙂

Quarantäne mit quatschendem Roboter

Es naht der Zimmer-Service, bedankt sich überaus höflich für die Geduld des neuen Gastes und dann … gibt’s Toilettenpapier. 🙂

Update 27.03.2020:
Die erste Woche ist fast um. Er scheint uns recht entspannt zu sein und – sorgt sich, wie schon der Rest der Familie in China, mehr um uns. Tragt Masken! Tja! Das üben wir wohl noch. … Jetzt hoffen wir, dass er das Hotel ohne Corona-Erkrankung verlassen wird. Drückt die Daumen!

Bei uns ungeheuer beliebt ist – sein Zimmer-Service. Heute bringt der offensichtlich was Nettes von seiner Familie aus Suzhou vorbei. Hört mal rein, das Ding quatscht unaufhörlich! 😊

Update 02.04.2020:
Der Neffe schickt ein Rund-WeChat an die Familie: alles ist in Ordnung, morgen kann er das Hotel verlassen und zu seiner Familie.

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