Population erholt sich: über 1860 Pandabären in China

Pandas gehören zu den wichtigsten Symboltieren in China. Dennoch zählen die Tiere zu den meist bedrohten Arten der Welt. In den letzten Jahren hat sich der Bestand der Riesen-Pandas offenbar erholt: gemäß der Forstbehörde vom Wochenende wurden insgesamt 1864 der schwarz-weiß gefleckten Bären gezählt. Das sind 268 Tiere mehr als bei der letzten Erhebung 2003.

Urbanisierung bedroht Pandas

Verbreitungsgebiet des Großen Pandas | Grafik: gemeinfrei

Zwei Drittel des Großen Panda leben in Freiheit, doch längst nicht alle in Schutzgebieten. Die meisten Wildtiere tummeln sich in den Wäldern und Bergen der Provinz Sichuan. Dem Land ist laut WWF nicht nur ein Bestands-Zuwachs gelungen, sondern zugleich habe sich auch der Lebensraum um etwa 12 Prozent auf knapp 2,6 Millionen Hektar vergrößert. Bedrohungen, wie Wilderei, seien zurückgegangen. Gemeinsam mit der Chinesischen Forstbehörde arbeite der WWF etwa an dem Bau von Wildtier-Brücken und -tunneln. Die rasante wirtschaftliche Entwicklung Chinas setzt den Pandas aber nach wie vor zu. In ihrem Lebensraum gibt es nach offiziellen Angaben 319 Wasserkraftwerke und 1339 Straßen, ca. 270 Kilometer Starkstromleitungen, 984 Siedlungen, 479 Minen und 25 Touristenattraktionen.

67 Schutzgebiete in China

Chinesische Wissenschaftler beobachten seit den 1970er Jahren die Art genau. Später wurden Schutzgebiete eingerichtet und eine regelmäßige Zählung vorgeschrieben. Derzeit gibt es 67 Schutzgebiete, 27 mehr als bei der letzten Zählung. Von allen erfassten Tieren lebten 1246 in diesen Regionen.

» via iPanda In der Aufzuchtstation in Chengdu | german.china.org | wwf (abgerufen am 01.03.2015)

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