Auf zum Barbaren-Kopf!

Wir fliegen nach China. Zu den Eltern. Und weil die beiden so gern mit uns nach Wuxi reisen wollen, geht’s auch dahin. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Visum und so. Man kennt das ja. Auch solche Dialoge?

 Unser Jugendlicher
Warum fahren wir nach Wuxi? Was gibt’s denn da so Besonderes?

Sein Vater
Mantou.

Aha. … ManTou, wörtlich: Barbaren-Kopf, ist der chinesische Hefekloß. Das Dampfbrot besteht aus Weizenmehl, Wasser und Hefe und kommt in China zum Frühstück oder als Beilage zum Hauptgericht auf den Tisch. Die Stadt ist eine Feinkost-Stadt, lese ich. Ganze Straßenzüge beschäftigen sich mit nichts anderem: die Gongyuanlu-Huangting-Delikatessenstraße, die Oufengjie-Imbissstraße (haha, hier gibt’s die Wuxi-Teigtaschen mit Fleischfüllung  🙂  ) und den Chong’an-Nachtmarkt.

Langsam dämmert’s mir, warum die Eltern und Herr P. ausgerechnet nach Wuxi reisen möchten. Die Stadt ist aber auch touristisch erschlossen, vermutlich weil sie am Tai Hu (太湖) liegt, dem drittgrößten Binnensee Chinas. Es gibt den Kaiserkanal, den berühmten Garten der Zerstreuung, … .

 

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